Blick von der Straße in ein Südtiroler Alpental mit Dorf und Kirchturm, dahinter bewaldete Hänge und ein schneebedeckter Gipfel

Wanderritt Südtirol – Anreise

Anreise – Von Hamburg ins Ahrntal

Auf geht’s zum Wanderritt Südtirol in Luttach

Unser Ziel für den ersten Tag ist noch nicht Südtirol, sondern das Zillertal. Wir wollen die Anreise bewusst entspannter gestalten und unterwegs eine Nacht einbauen. Am Nachmittag fahren wir ins Tal hinein. Links und rechts steigen die Hänge steil auf, Seilbahnen ziehen sich an den Hängen hinauf, und die ersten Almwiesen tauchen auf.

Wir checken in unserem Hotel ein, genießen ein sehr schmackhaftes Abendessen und genießen noch das eine oder andere Getränk auf dem Balkon mit einem tollen Blick auf die Berge.

Die Anreise auf einen Blick

Etappe
Anreise – von Hamburg ins Ahrntal
Aufteilung
bewusst zwei Tage mit einer Zwischenübernachtung im Zillertal
Weg
Hamburg → Zillertal → Brenner → Südtirol → Luttach
Abstecher
zum Rosengartenmassiv und zur Kölner Hütte
Ziel
Luttach im Ahrntal, ganz im Norden Südtirols
Am Abend
Kennenlernen der Gruppe im Gasthaus

Früh über den Brenner nach Italien

Am nächsten Morgen geht der Wecker erneut früh. Unser Plan: so zeitig wie möglich über den Brenner, um dem schlimmsten Reiseverkehr aus dem Weg zu gehen. Die Rechnung geht auf – die Straße ist gut befahrbar, und während wir an Höhe gewinnen, wird die Luft merklich frischer.

Als wir die Grenze nach Italien überqueren, ist das Urlaubsgefühl endgültig da. Die Beschilderung wechselt, die Sonne steht schon höher, und vor uns öffnet sich die Südseite der Alpen. Ein kurzer Jubel im Auto – ab jetzt sind wir „wirklich“ im Süden.

Abstecher zum Rosengartenmassiv

Statt direkt ins Ahrntal durchzufahren, gönnen wir uns noch einen besonderen Zwischenstopp: das Rosengartenmassiv. Wir fahren nach Welschnofen und stellen das Auto an der Talstation ab. Von dort bringt uns die Seilbahn hinauf zur Kölner Hütte, auf über 2.300 Meter Höhe.

Schon die Fahrt mit der Bahn ist ein Erlebnis. Unter uns fallen die Hänge steil ab, vor uns bauen sich die Felszacken und Türme des Rosengartens auf. Oben angekommen, empfängt uns klare Bergluft und ein Panorama, das fast unwirklich wirkt. In Laurins Lounge lassen wir uns ein gutes Essen schmecken und genießen durch die großen Panoramafenster den Blick auf die umliegenden Dolomitengipfel. Der Abstecher hat sich mehr als gelohnt.

Ankunft in Luttach und Kennenlernen der Gruppe

Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt fort. Durch das Pustertal geht es hinein ins Ahrntal, immer entlang der Ahr, vorbei an kleinen Dörfern, Höfen und grünen Wiesen. Die Berge rücken näher zusammen, das Tal wird enger, und schließlich taucht unser Zielort auf: Luttach.

Unser Guide erwartet uns bereits. Nach dem Einchecken bleibt noch etwas Zeit zum Ankommen, bevor wir uns am Abend in einer kleinen Pizzeria im Ort mit der restlichen Gruppe treffen. Bei Pizza, Pasta und einem Glas Wein stellt sich jeder kurz vor, Herbert erklärt die geplante Route und beginnt, die Pferdeeinteilung zu planen. Man spürt die Vorfreude, morgen sitzen wir endlich im Sattel.

Zwei Pizzen auf dem Tisch der Pizzeria in Luttach, dazwischen zwei Biergläser, am Bildrand die Hände der Mitreisenden

Südtirol

Südtirol ist eine autonome Provinz im Norden Italiens und verbindet auf besondere Weise zwei Welten: alpine Landschaften mit Dreitausendern, Gletschern und Almen treffen hier auf ein eher mildes, fast mediterranes Klima in den Tälern. Entsprechend vielseitig ist auch die Landschaft – von Apfelwiesen und Weinbergen bis hin zu schroffen Felsen und grünen Bergweiden.

Die Region ist offiziell dreisprachig: Deutsch, Italienisch und Ladinisch. Diese kulturelle Vielfalt spiegelt sich in Architektur, Bräuchen und natürlich in der Küche wider – Knödel und Speck stehen hier genauso selbstverständlich auf der Karte wie Pasta und Espresso.

Luttach (Ahrntal)

Luttach (italienisch Lutago) liegt auf knapp 1.000 Metern Höhe im Ahrntal und ist ein typisches Südtiroler Bergdorf. Umgeben von Wiesen, Wäldern und den Gipfeln der Zillertaler Alpen ist es im Sommer ein perfekter Ausgangspunkt für Wander- und Reittouren, im Winter für Schneeschuhwanderungen und Skiausflüge.

Die Ahr fließt mitten durch das Tal und begleitet einen fast überall. Rund um Luttach führen zahlreiche Wege zu Almen, Aussichtspunkten und in Seitentäler – ideal, um die Kombination aus bäuerlicher Kulturlandschaft und alpiner Bergwelt zu erleben.

Rosengartengruppe

Die Rosengartengruppe gehört zu den markantesten Dolomitenmassiven. Besonders berühmt ist sie für das Alpenglühen: Bei Sonnenuntergang verfärben sich die Felsen in ein intensives Rosa bis Rot – eine Erscheinung, die eng mit der Sage um König Laurin verbunden ist.

Zahlreiche Hütten, Klettersteige und Wanderwege erschließen das Gebiet. Wer hier oben unterwegs ist, erlebt typische Dolomitenkulisse: schroffe Türme, steile Wände und dazwischen grüne Almmatten und Bergwälder.

Kölner Hütte

Die Kölner Hütte (Rifugio Fronza alle Coronelle) liegt auf über 2.300 Metern Höhe direkt am Fuß des Rosengartenmassivs. Sie ist sowohl Schutzhütte als auch beliebtes Ausflugsziel und Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren.

Gleich nebenan lädt Laurins Lounge als moderne Panoramalocation zum Einkehren ein. Durch große Glasfronten hat man einen beeindruckenden Rundblick auf Rosengarten, Latemar und die umliegenden Dolomitengipfel – Bergkino inklusive.

Hinweis: Wenn du beim Klick auf „Nächster Etappenbericht“ auf der Startseite landest, ist der nächste Artikel vermutlich noch nicht veröffentlicht.

Häufige Fragen zur Anreise

Wie teilt man die Anreise ins Ahrntal sinnvoll auf?

Wir haben bewusst eine Nacht eingebaut: Am ersten Tag nur bis ins Zillertal, am nächsten Morgen früh über den Brenner. Wer zeitig fährt, umgeht den schlimmsten Reiseverkehr – die Straße war gut befahrbar. Danach geht es durch das Pustertal ins Ahrntal.

Lohnt sich ein Abstecher zum Rosengartenmassiv?

Ja, und er lässt sich gut einschieben: In Welschnofen steht das Auto an der Talstation, die Seilbahn bringt einen hinauf zur Kölner Hütte auf über 2.300 Meter.

Was macht Südtirol als Reitregion aus?

Es ist eine autonome Provinz im Norden Italiens, in der zwei Welten zusammenkommen: Dreitausender, Gletscher und Almen auf der einen, ein mildes, fast mediterranes Klima in den Tälern auf der anderen Seite. Offiziell dreisprachig – Deutsch, Italienisch und Ladinisch –, was sich in Architektur, Bräuchen und Küche zeigt.

Wo liegt Luttach?

Auf knapp 1.000 Metern im Ahrntal, italienisch Lutago, umgeben von den Gipfeln der Zillertaler Alpen. Die Ahr fließt mitten durch das Tal und begleitet einen fast überall – im Sommer ein guter Ausgangspunkt für Reittouren.

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