Tag 6 – Wandertag, Ziegenhof und Burg Taufers
Nach dem Wanderritt Südtirol hatten wir noch einen Tag in Luttach, bevor es auf den Heimweg ging.
Der Tag auf einen Blick
- Tag
- Tag 6 – Wandertag ohne Pferde
- Charakter
- ein Tag zu Fuß nach fünf Tagen im Sattel
- Besucht
- eine Ziegenfarm im Ahrntal
- Probiert
- Tiroler Speck und regionale Spezialitäten
- Höhepunkt
- Burg Taufers – diesmal aus der Nähe statt vom Sattel aus
- Abends
- Rückfahrt nach Luttach und letzter gemeinsamer Abend
Ein Tag ohne Pferde: Wanderung statt Ritt
Bevor es endgültig nach Hause geht, steht noch ein Tag ohne Pferd auf dem Programm. Es fühlt sich fast ungewohnt an, die Reithose im Schrank zu lassen und stattdessen Wanderschuhe zu schnüren.
Wir beschließen, den Tag für eine Wanderung zu nutzen – gemütlich, ohne großes Gepäck, einfach nur mit Rucksack, Kamera und viel Zeit.
Besuch auf der Ziegenfarm
Unser erstes Ziel ist eine Ziegenfarm in der Umgebung. Auf gepflegten Wegen geht es entlang der Ahr durch Wiesen und Wälder, zu einem Hof, der schon von weitem an seinen neugierigen Bewohnern zu erkennen ist: Ziegen, die am Zaun stehen und genau beobachten, wer da kommt.
Im kleinen Hofladen probieren wir verschiedene Ziegenprodukte – Käse, Joghurt, vielleicht auch ein Stück frischen Kuchen – und decken uns mit ein paar Leckereien für zuhause ein. Es ist spannend zu sehen, wie viel Handarbeit und Herzblut in solchen Produkten steckt.
Tiroler Speck und regionale Spezialitäten
Neben den Ziegenprodukten wandern natürlich auch typisch regionale Spezialitäten in unseren Rucksack. Tiroler Speck darf nicht fehlen – auch wenn es streng genommen eher ein Schinken als ein „Speck“ im klassischen Sinn ist.
Zusammen mit ein paar anderen Köstlichkeiten fühlen sich unsere Einkaufstüten schnell nach einem kleinen Stück Südtirol an, das wir mit in den Alltag nehmen können.
Burg Taufers aus einer neuen Perspektive
Am Nachmittag statten wir Burg Taufers einen zweiten Besuch ab – diesmal nicht vom Pferderücken aus der Ferne, sondern ganz aus der Nähe. Wir nehmen an einer Führung teil, laufen durch dicke Mauern, enge Gänge und große Säle.
Von oben erkennen wir im Tal Wege und Orte wieder, an denen wir in den letzten Tagen vorbeigeritten sind. Die Burg bekommt so eine zusätzliche Ebene: nicht nur historische Kulisse, sondern Teil „unserer“ Reitlandschaft.
Rückfahrt nach Luttach und letzter gemeinsamer Abend
Von Sand in Taufers bringt uns später ein Bus zurück nach Luttach. Der Rest des Tages gehört dem Kofferpacken, letzten Souvenirbesorgungen und dem letzten gemeinsamen Abend.
Beim Abendessen werden Kontaktdaten ausgetauscht, Fotos gezeigt und bereits Pläne geschmiedet, ob und wann man sich vielleicht zu einem weiteren Ritt wiedersehen könnte. Es ist ein ruhiger, aber sehr stimmungsvoller Abschluss eines besonderen Reiturlaubs.
Tiroler Speck
Tiroler Speck ist ein mild geräucherter, luftgetrockneter Schinkenspeck aus dem Alpenraum. Er verbindet die Tradition des Räucherns nördlich der Alpen mit der mediterranen Praxis des Lufttrocknens.
In Südtirol hat Speck eine lange Geschichte und spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Küche: als Teil der klassischen Marende mit Brot und Käse, in Knödeln oder als aromatische Zutat in Nudel- und Pfannengerichten. Ein Stück Speck im Gepäck ist für viele Urlauber der genussvolle Abschluss einer Reise in die Berge.
Häufige Fragen zum Wandertag
Was macht man an einem reitfreien Tag im Ahrntal?
Wir haben gewandert: vormittags entlang der Ahr durch Wiesen und Wälder zu einer Ziegenfarm, nachmittags eine Führung durch Burg Taufers. Ohne Gepäck, nur mit Rucksack und Kamera – nach fünf Tagen im Sattel ein angenehmer Wechsel.
Was bekommt man auf der Ziegenfarm?
Im kleinen Hofladen gibt es Käse, Joghurt und frischen Kuchen zum Probieren. Man sieht dort gut, wie viel Handarbeit in solchen Produkten steckt.
Ist Tiroler Speck wirklich Speck?
Streng genommen nicht: Er ist eher ein Schinken als ein „Speck“ im klassischen Sinn. Am Geschmack ändert das nichts – er wanderte bei uns zusammen mit anderen Spezialitäten in den Rucksack.
Lohnt sich die Burgführung nach dem Ritt?
Gerade dann. Von oben erkennt man Wege und Orte wieder, an denen man in den Tagen zuvor vorbeigeritten ist. Die Burg ist danach nicht mehr nur historische Kulisse, sondern Teil der eigenen Reitlandschaft.

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